Online-Sicherheit für Kinder im Alter von 6-10 Jahren
Orientierungshilfe für Eltern und Betreuer
Der frühe Einsatz digitaler Technologien kann die Sprachkompetenz, die soziale Entwicklung und die Kreativität von Kindern fördern. Er birgt aber auch das Risiko, online Gefahren ausgesetzt zu sein. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind schützen und ihm ein glückliches Leben ermöglichen können.
Checkliste zur Internetsicherheit
Kleine Kinder online unterstützen
Mit diesen praktischen Tipps können Sie Kindern helfen, sicherere Online-Gewohnheiten und digitale Resilienz zu entwickeln.
Installieren Sie Kindersicherungsfunktionen auf Ihrem Heim-Breitbandanschluss/WLAN und allen internetfähigen Geräten. Dies kann dazu beitragen, dass Ihr Kind nicht auf ungeeignete Inhalte stößt.
Einige WLAN-Netzwerke bieten zudem zusätzliche Kindersicherungsfunktionen, um die Bildschirmzeit und andere Aspekte der Online-Sicherheit zu verwalten. In unseren Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie Unterstützung.
Richten Sie auf den Geräten Ihres Kindes separate Konten ein. Legen Sie fest, welche Apps es nutzen darf, begrenzen Sie die Bildschirmzeit und blockieren Sie den Kontakt zu Fremden. Für iOS verwenden Sie Apple Bildschirmzeit. For Android, benutzen Sie Android Kindersicherung or Google Family Link.
Bevor Sie Ihrem Kind die Nutzung einer neuen App, Plattform oder eines neuen Spiels erlauben, überprüfen Sie die Altersfreigabe.
Für Videospiele können Sie Folgendes verwenden: PEGI-BewertungssystemSuchen Sie nach Videospieltiteln, um mehr darüber zu erfahren.
Bei Social-Media-, KI-, Streaming-Plattformen und allen anderen Nicht-Spiele-Apps beachten Sie bitte die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Nutzungsbedingungen.
Seien Sie vorsichtig bei den Bewertungen im App Store.
App-Stores vergeben nicht immer die von der App geforderte Bewertung, insbesondere bei weniger bekannten Apps. Verlassen Sie sich daher nicht darauf. Beispiel: die Yoga-App Down Dog Die App setzt voraus, dass Nutzer mindestens 18 Jahre alt sind, um sie selbstständig nutzen zu können. Google Play Store Laut Herstellerangaben ist es für Kinder ab 3 Jahren geeignet.
Wichtig ist: Nur weil Ihr Kind ein Mindestalter erreicht hat, heißt das nicht, dass es bereit ist. Berücksichtigen Sie auch andere Faktoren wie zum Beispiel Reife, digitale Belastbarkeit und Medienkompetenz .
Verwenden Sie sichere Suchmaschinen wie z. B. SwiggleSie können Zeit sparen, indem Sie diese zu den Favoriten im Webbrowser Ihres Kindes hinzufügen. Für einige gibt es möglicherweise auch Apps, die Sie stattdessen installieren können.
Die Einstellungen für die sichere Suche können auch aktiviert werden am Google, Bing, DuckDuckGo und anderen Suchmaschinen sowie auf YouTube.
Als Familie, Bildschirmzeitgrenzen festlegenDazu gehört, klar zu definieren, was Ihr Kind online tun darf und was nicht, wo es Geräte benutzen darf, wie viel Zeit es online verbringen darf, welche Seiten es besuchen darf und welche Art von Informationen es teilen darf.
Wenn Ihr Kind älter wird, möchte es vielleicht schon vor dem richtigen Alter Zugang zu Plattformen für Erwachsene oder Smartphones. Deshalb ist es ratsam, frühzeitig klare Erwartungen zu formulieren, ob und wann Ihr Kind diese Dinge nutzen kann.
Wir raten Kindern unter 11 Jahren von der Nutzung von Smartphones ab. Sie und Ihr Kind sollten außerdem die Mindestaltervorgaben für Apps und Plattformen beachten. Diese Mindestaltervorgaben sollten mit folgenden Punkten kombiniert werden: das Vertrauen, dass sie sich selbst schützen können.
Vermeiden Sie es, Ihrem Kind die Nutzung von Geräten hinter verschlossenen Türen zu gestatten. Legen Sie Regeln fest, die den Gebrauch von Geräten im Schlafzimmer untersagen.
Vereinbaren Sie Grenzen, wo die Geräte benutzt werden dürfen (z. B. Wohnzimmer oder Küche), damit Sie im Auge behalten können, wie sie das Internet nutzen.
Möglicherweise möchten Sie auch bestimmte Apps auf bestimmte Geräte beschränken. RobloxDas Spiel kann beispielsweise auf Mobilgeräten, Konsolen, Tablets und Computern gespielt werden. Möglicherweise möchten Sie es jedoch auf allen Geräten außer Konsolen blockieren, um eine bessere Übersicht zu erhalten.
Wenn Ihr Kind ältere (oder jüngere) Geschwister hat, stellen Sie sicher, dass diese die jeweiligen Regeln verstehen. Ein Teenager benötigt beispielsweise möglicherweise Geräte für die Schule und hat daher eventuell mehr Taschengeld.
Sie sollten außerdem sicherstellen, dass ältere Geschwisterkinder wissen, warum für Ihr jüngeres Kind Regeln gelten. Ermutigen Sie sie, ihrem jüngeren Geschwisterkind nicht beim Umgehen der Regeln zu helfen, da dies sie in Gefahr bringen könnte. Und wenn sie heimlich handeln, werden sie Ihnen im Falle eines Falles wahrscheinlich weniger erzählen.
Stellen Sie sicher, dass alle Erwachsenen im Leben Ihres Kindes die Regeln ebenfalls kennen, insbesondere diejenigen, die Sie für die Kinderbetreuung einsetzen, wie zum Beispiel ihre Großeltern.
Am besten finden Sie heraus, was Ihr Kind online macht, indem Sie mit ihm darüber sprechen, was es tut und welche Seiten es gerne besucht. Bitten Sie es, Ihnen etwas zu zeigen, oder spielen Sie gemeinsam Online-Spiele, um die Plattformen kennenzulernen und ihm gute Gewohnheiten für sicheres Online-Verhalten beizubringen.
In dieser Anleitung
- Was Kleinkinder mit Technologie machen
- Aktivitäten zusammen zu tun
- Leitfaden für Eltern von Kindern im Alter von 6-10 Jahren
- Mehr Unterstützung für Kleinkinder
Was machen Kleinkinder mit Technologie?
Untersuchungen zeigen, dass Kinder in diesem Alter am liebsten online Videos anschauen und Videospiele spielen.
Beliebteste Plattformen
Die folgenden Plattformen sind bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren am beliebtesten. Stellen Sie sicher, dass die Apps, die Ihr Kind verwendet, mit den folgenden Anleitungen sicher sind.
Die wichtigsten Kindersicherungseinstellungen
Bei der Einrichtung der Kindersicherung für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren sollten folgende Einstellungen Priorität haben:
- BildschirmzeitlimitsLegen Sie allgemeine Gerätelimits fest (z. B. 2 Stunden pro Tag) sowie Limits für einzelne Apps, die innerhalb dieses Gesamtlimits liegen. Beispielsweise könnten Sie ein 2-Stunden-Limit für das Smartphone und ein 30-Minuten-Limit für die App festlegen. Roblox App.
- Inhaltskontrollen: Legen Sie in App-Stores, Spiele-Stores, Apps und Konsolen Beschränkungen fest, um den Zugriff Ihres Kindes auf ungeeignete Inhalte einzuschränken. In den Schritt-für-Schritt-Anleitungen erfahren Sie, wie es geht..
- KontaktkontrollenBei Spielen, in denen Ihr Kind mit Freunden interagiert, sollten Sie die Einstellungen so anpassen, dass nur Freunde mit ihm chatten und es seiner Freundesliste hinzufügen können. Bei jüngeren Kindern (6–8 Jahre) empfiehlt es sich, die Kommunikation komplett zu deaktivieren.
- AusgabenbeschränkungenAktivieren Sie den PIN-Schutz, legen Sie Ausgabenlimits fest und aktivieren Sie Berechtigungsanforderungen, insbesondere bei Spielen wie Roblox und Fortnite die über Spielwährung verfügen.
Empfohlene Apps und Plattformen
Entdecken Sie diese vorgestellten Apps und Plattformen, die das digitale Wohlbefinden Ihres Kindes fördern, ihm helfen, Fähigkeiten zu entwickeln oder es zu mehr Bewegung animieren.
Once Upon Online von Digital Matters
Wählen Sie ein Thema und anschließend „Once Upon Online“ für eine interaktive Geschichte, die Ihrem Kind wichtige Online-Sicherheitskompetenzen vermittelt.
Finch
Diese App fördert die Selbstfürsorge und hilft Ihrem Kind dabei, positive Gewohnheiten wie Zähneputzen oder Aufräumen zu entwickeln. Erledigte Aufgaben werden mit dem Haustier-Vogel belohnt.
Weitere Apps finden
Wählen Sie aus den folgenden Kategorien, um mehr über Apps und Plattformen zu erfahren.
Die am häufigsten auftretenden Online-Probleme
Studien zeigen, dass Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren häufiger als alle anderen von den folgenden Problemen betroffen sind. Nutzen Sie die unten stehenden Ressourcen, um potenziellen Gefahren vorzubeugen.
Leitfaden für Eltern und Betreuer
Laden Sie diesen Leitfaden herunter oder drucken Sie ihn aus, um Ihr Kind im Alter von 6 bis 10 Jahren online zu schützen.
Was Experten sagen
Wir haben mit zusammengearbeitet JAAQ Wir geben Ihnen klare, praktische Ratschläge von führenden Experten in Videoform. JAAQ ist eine interaktive Plattform, auf der Sie eine Frage auswählen und sofort Expertenantworten ansehen können. So erhalten Sie ganz einfach Unterstützung bei den wichtigsten Online-Problemen. Wählen Sie unten eine Frage aus, um zu beginnen.
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Lassen Sie sich individuell beraten
Der erste Schritt zur Online-Sicherheit Ihres Kindes besteht in der richtigen Anleitung. Mit unserem „Digitalen Toolkit für meine Familie“ haben wir es Ihnen leicht gemacht.