Internet-Angelegenheiten
Suche

Expertenrat: Sind Sie in den sozialen Medien überfordert?

Sue Scheff | 13 Dezember, 2016
Ein Mann sitzt auf einer Bank und hält mit beiden Händen ein Smartphone

Das Leben ist voller potenzieller Abhängigkeiten. Sie müssen nicht zu weit schauen, um sie zu finden. Wenn Jugendliche über das Konzept der Sucht nachdenken, denken sie wahrscheinlich über Zigaretten- und Drogenmissbrauch nach, aber ein Überangebot in den sozialen Medien gibt nicht immer Anlass zur Sorge.

Oversharing ist schwer selbst zu diagnostizieren, daher ist die Unterstützung von Freunden und Familie erforderlich, um das Problem ans Licht zu bringen. Wenn Sie zu viel Zeit in soziale Medien investieren, kann dies die realen Interaktionen eines Teenagers beeinträchtigen, und es hat sich gezeigt, dass dies Auswirkungen hat soziale und emotionale Entwicklung, sowie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale.

Datenschutz in sozialen Medien verwalten

Übermäßiges Posten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche ihre Datenschutzeinstellungen vernachlässigen (auch wenn dies versehentlich geschieht). Dies gilt insbesondere für Facebook da viele seiner Einstellungen für jeden einzelnen Beitrag einzeln festgelegt werden.

Laut einer Internet-Projektumfrage von Pew Research aus dem letzten Jahr mit dem Titel „Jugendliche, Soziale Medien, und Datenschutz”, obwohl die Mehrheit der Teenager ihre Facebook Profile mit angemessenen Datenschutzeinstellungen: „25 Prozent haben ein teilweise privates Profil, sodass Freunde ihrer Freunde sehen können, was sie posten. Und 14 Prozent der Teenager geben an, dass ihr Profil komplett öffentlich ist.“ Unter den Millionen Teenagern, die soziale Netzwerke nutzen, sind 39 Prozent eine beachtliche Zahl.

Es ist bekannt, dass Werbetreibende Jugendliche in sozialen Netzwerken ansprechen, um für ihre Marken zu werben und wichtige Geschäftsdaten zu sammeln - was einigen Eltern ein Anliegen ist. Trotz der positiven Tendenzen bei Teenagern, die Online-Datenschutz verwalten, äußern „jugendliche Social-Media-Nutzer keine große Besorgnis über den Zugriff Dritter auf ihre Daten. Nur 9-Prozent geben an, sehr besorgt zu sein. “Angesichts der Vielzahl von Verstößen gegen wichtige Datenschutzbestimmungen im vergangenen Jahr ist es kurzsichtig, auch nur die geringste Chance auszuschließen, dass Daten zu sozialen Profilen herauskommen.

Fünf Fragen, um zu verstehen, ob Ihr Teenager überlastet

Hier sind fünf direkte und indirekte Fragen (angepasst von SmartSigns), die Aufschluss darüber geben sollen, ob das Niveau des Social Media-Teilens Ihres Teenagers ungesund ist oder nicht digitales Entgiftungsquiz):

  1. Beschweren sich die Menschen in Ihrem Leben darüber, wie viel Zeit Sie mit Ihrem Telefon verbringen, wenn Sie mit ihnen zusammen sind?
  2. Hat Ihre berufliche / schulische Leistung unter der Zeit gelitten, die Sie mit Social Media verbracht haben?
  3. Wenn Sie morgens aufwachen, ist das erste, was Sie für Ihr Smartphone erreichen?
  4. Ist keine Mahlzeit vollständig ohne Instagrammit?
  5. Überprüfen Sie Ihre E-Mails oder Ihr soziales Netzwerk, während Sie die Toilette benutzen?

Verbringen Sie die richtige Zeit für soziale Zwecke

Wenn Sie diesen Artikel lesen, haben Sie wahrscheinlich ein Konto bei mindestens einem oder zwei der folgenden sozialen Netzwerke: FacebookTwitter Pinterest, Google+, Tumblr und InstagramDie Liste der Plattformen, auf denen zu viele Informationen geteilt werden, ist hier jedoch noch nicht zu Ende.

Unzählige Teenager sind auf neueren sozialen Apps aktiv, wie Snapchat. Angesichts der vielen sozialen Räume, die heute zur Verfügung stehen – und dem Wunsch, ständig über alle lokalen und globalen Trends informiert zu sein – kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem die Zeit, die man in sozialen Medien verbringt, mehr schadet als nützt.

Denken Sie daran, dass die Abhängigkeit von sozialen Medien nicht nur das Scrollen durch die Statusmeldungen von Freunden oder neue Fotos auf Instagram. Entsendung zu viel, zu oft kann sich unglücklich auf die Entwicklung unserer Jugend auswirken.

Tipps zum Mitnehmen:

Überlegen Sie, ob Sie Ihre Social-Media-Freundeslisten übersichtlich gestalten möchten. Faustregel: Planen Sie, diese Person in den nächsten sechs Monaten zu erreichen?

Denken Sie daran, dass 15-Lachminuten zu lebenslangem Bedauern führen können. Überlegen Sie, bevor Sie ein fragwürdiges Bild oder einen Kommentar veröffentlichen.

Ihr Social-Media-Auftritt macht am Arbeitsplatz einen Unterschied. Viele Arbeitgeber geben zu, keine Vorstellungsgespräche zu veranstalten, nachdem sie online negative Inhalte über einen Bewerber gelesen haben.

Über die Autorin

Sue Scheff

Sue Scheff

Sue Scheff nutzt ihre persönlichen Erfahrungen, um anderen durch ihre Organisation seit 2001 zu helfen. Sie ist entschlossen, andere Eltern vor den gleichen Herausforderungen und Problemen zu bewahren, mit denen sie bei der Suche nach einem sicheren und effektiven Programm für ihre eigene Tochter während ihrer schwierigen Teenagerjahre konfrontiert war.

Eine Familie sitzt auf ihrem Sofa, hält verschiedene Geräte in der Hand und zu ihren Füßen sitzt ein Hund

Erhalten Sie persönliche Beratung und fortlaufende Unterstützung

Der erste Schritt zur Online-Sicherheit Ihres Kindes besteht in der richtigen Anleitung. Mit dem „Digital Toolkit meiner Familie“ haben wir es Ihnen leicht gemacht.