Unsere Stimme zählt
Die Ansichten junger Menschen zum Online-Sicherheitsgesetz
In Partnerschaft mit TalkTalkhaben wir junge Menschen und ihre Eltern kontaktiert, um ihre Ansichten zum vorgeschlagenen Gesetzentwurf zur Online-Sicherheit zu erfahren.
Unsere Stimme ist wichtig: Die Ansichten junger Menschen zum Online-Sicherheitsgesetz
Hauptergebnisse
Junge Menschen empfanden die Online-Welt eher als positive denn als negative Kraft in ihrem Leben. Die meisten der wichtigsten negativen Auswirkungen können als angesehen werden
die „andere Seite der Medaille“ zum Positiven:
- Das Potenzial für Fehlinformationen und Fake News
- Sie haben das Gefühl, keine Kontrolle darüber zu haben, wie viel Zeit sie online verbringen
- Die Risiken, sich offline mit Leuten zu verbinden, die sie nicht kannten (obwohl dies weniger diskutiert wurde als die beiden anderen).
Ein wichtiger Bereich, der sowohl Jungen als auch Mädchen Sorgen bereitete, waren die Auswirkungen extremer Inhalte, die unrealistische Schönheitsideale fördern, und die Auswirkungen auf das Körperbild und die geistige Gesundheit junger Menschen.
Insgesamt empfanden die Jugendlichen es als richtig, dass rechtswidrige Schäden stärker gewichtet werden als legale. Die Gruppe bestand auch Konsens darüber, dass bezahlte Werbung in den Geltungsbereich des Gesetzentwurfs fallen sollte, einschließlich betrügerischer Werbung, aber auch echter Werbung, die dennoch schädlich sein könnte.
Man hatte das Gefühl, dass, obwohl es ein positiver Schritt nach vorne war, noch viel mehr Arbeit an der Gesetzesvorlage nötig war. Junge Menschen nannten den Datenschutz als oberste Priorität und waren daran interessiert, darüber zu diskutieren, wie sich das Gesetz darauf auswirken würde.
Diese Studie hebt drei vorrangige Bereiche für junge Menschen hervor, in denen das Online-Sicherheitsgesetz besondere Aufmerksamkeit erfordert:
- Legale, aber schädliche Inhalte: Der Gesetzentwurf sollte eine breitere Definition von Inhalten annehmen, die für Kinder schädlich sind, und sich ausdrücklich auf Inhalte beziehen, die die Sicherheit von Kindern, aber auch ihr Wohlergehen beeinträchtigen.
- Werbung bezahlt: Politische Entscheidungsträger und Parlamentarier sollten die Pläne der Regierung für Online-Werbung parallel zu ihrer Prüfung des Online-Sicherheitsgesetzes prüfen und sicherstellen, dass die beiden Programme aufeinander abgestimmt sind.
- Datenschutz: Das Online-Sicherheitsgesetz muss eng mit dem Age Appropriate Design Code übereinstimmen, und das neue Online-Sicherheitsregime muss so umgesetzt werden, dass die Privatsphäre junger Menschen gestärkt wird, anstatt sie zu gefährden.