Das Education Select Committee hat kürzlich eine Untersuchung darüber eingeleitet, wie die Zeit vor dem Bildschirm die Entwicklungs- und Bildungsergebnisse von Kindern unterstützen und beeinflussen kann.
Lizzie Reeves und Ali Bissoondath von Internet Matters antworten auf die folgende Anfrage.
Warum hat der Education Select Committee diese Untersuchung eingeleitet?
Das Education Select Committee hat kürzlich eine Untersuchung darüber eingeleitet, wie die Zeit vor dem Bildschirm die Entwicklungs- und Bildungsergebnisse von Kindern unterstützen und beeinflussen kann. Der Vorsitzende des Ausschusses, Robin Walker, Abgeordneter, sagte, der Ausschuss hoffe, dass die Untersuchung zu Empfehlungen für die bestmögliche Nutzung der Vorteile führen werde, die Kinder unterstützen können.
Sie sagten auch, dass die Untersuchung untersuchen werde, „wie sich die Bildschirmzeit auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern auswirken kann“. Der Ausschuss hofft, Wege zu finden, um die negativen Auswirkungen durch Aufklärung und Schutz zu verringern.
Wie reagiert Internet Matters?
Unsere Antwort basiert auf Erkenntnissen aus unserem jährlichen „Index „Wohlbefinden von Kindern in einer digitalen Welt“.' sowie unsere zweimal jährlich stattfindende, landesweit repräsentative Umfrage 'Digital Tracker'. Es legt unsere Vision für die Gestaltung des Begriffs der Bildschirmzeit dar.
Wichtige Erkenntnisse aus unserer Antwort
- Während die Menge der Bildschirmzeit bis zu einem gewissen Grad eine Rolle spielt, spielt dies auch eine Rolle qualitativ hochwertige der Zeit, die Kinder online verbringen. Der Begriff „Bildschirmzeit“ kann dieses Konzept zu stark vereinfachen.
- Eltern spielen eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der Online-Sicherheit von Kindern und dienen als primäre Quelle für Informationen und Unterstützung, wenn Probleme auftreten. Allerdings benötigen Eltern selbst mehr Unterstützung und können diese Verantwortung nicht alleine tragen.
- Es ist zwar erwähnenswert, dass Plattformen, Regierungsstellen und Ofcom jeweils eine Rolle dabei spielen, Dienste von Natur aus sicher zu machen, der Schwerpunkt unserer Antwort liegt jedoch nicht auf diesen Aspekten. Stattdessen dreht sich unsere aktuelle Diskussion um die Unzulänglichkeit der Online-Sicherheitserziehung in Schulen, die nach wie vor fragmentiert ist. Derzeit fehlt eine klare Definition der Verantwortlichkeiten zwischen Schulen und Eltern sowie zwischen DSIT, Ofcom und DfE.