Die Auswirkungen von Nachrichten auf das Wohlbefinden von Kindern verstehen
Soziale Medien verändern die Art und Weise, wie Kinder und Jugendliche Nachrichten konsumieren, und bieten sowohl Chancen als auch Herausforderungen.
Dieser Bericht untersucht, wie Kinder in der Online-Nachrichtenlandschaft navigieren, und unterstreicht die Bedeutung der Medienkompetenz für die Navigation in diesen Bereichen.
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Wichtige Ergebnisse des Berichts
Diese Ergebnisse basieren auf einer landesweit repräsentativen Umfrage unter 1,000 britischen Kindern im Alter von 11 bis 17 Jahren und Fokusgruppen mit Kindern im Alter von 13 bis 17 Jahren.
- 68 % der Kinder und Jugendlichen, die Nachrichten konsumieren, beziehen diese Nachrichten aus sozialen Medien.
- Zu den vertrauenswürdigsten Accounts in den sozialen Medien zählen Nachrichtenagenturen (55 %) und Freunde oder Familie (51 %).
- Viele junge Menschen berichten, dass ihnen Nachrichteninhalte über Social-Media-Algorithmen empfohlen werden, anstatt den Inhalten selbst zu folgen.
- Kinder aus Haushalten mit höherem Einkommen konsumieren häufiger Nachrichten als Kinder aus Haushalten mit niedrigerem Einkommen. Außerdem greifen sie eher auf Nachrichten aus einer größeren Bandbreite von Quellen zu.
- 61 % der Kinder, die Nachrichten in sozialen Medien konsumieren, geben an, im letzten Monat eine Geschichte gesehen zu haben, die sie beunruhigt oder verärgert hat. Algorithmen können dies noch verschlimmern.
- 47 % der Kinder und Jugendlichen geben an, dass ihnen Nachrichteninhalte in sozialen Medien neue Denkanstöße geben. Viele fühlen sich von diesen Inhalten auch überfordert.
- 27 % der Kinder geben an, schon einmal einer gefälschten oder von KI generierten Nachricht geglaubt zu haben. Dies kann bei Kindern zu Verlegenheit, Verwirrung oder mangelndem Vertrauen in die Nachrichten führen.
- Gefährdete Kinder berichten von größeren Sorgen und fallen eher auf gefälschte oder KI-generierte Inhalte herein.
- 74 % der jungen Menschen stimmen zu, dass sie sich durch soziale Medien über aktuelle Ereignisse informiert fühlen, und 67 % stimmen zu, dass sie in der Regel über soziale Medien von aktuellen Nachrichten erfahren.
- 52 % der Kinder und Jugendlichen wenden sich an einen vertrauenswürdigen Erwachsenen, wenn sie in den sozialen Medien beunruhigende Nachrichteninhalte sehen.
- Kinder und Jugendliche nutzen außerdem Social-Media-Plattformen, um zu überprüfen, ob Nachrichteninhalte wahr sind. Dazu gehört auch, dass sie sich die Social-Media-Konten etablierter Nachrichtenagenturen ansehen, prüfen, ob das Konto, das den Inhalt veröffentlicht hat, verifiziert ist, und Kommentare zu den Posts lesen.
- Manche Kinder unternehmen auf Plattformen nichts, wenn sie auf verstörende oder beunruhigende Inhalte oder auf gefälschte oder von KI generierte Nachrichten stoßen.
- 84 % der Kinder und Jugendlichen, die Nachrichten konsumieren, haben mit ihren Eltern darüber gesprochen, wie sie erkennen können, ob Online-Nachrichten wahr sind.
- Kinder und Jugendliche aus Haushalten mit höherem Einkommen geben häufiger als solche aus Haushalten mit niedrigerem Einkommen an, dass ihre Schule oder ihr Lehrer mit ihnen darüber gesprochen hat, wie sie erkennen können, ob Online-Nachrichten wahr sind.
- Fast die Hälfte (48 %) der Kinder ist der Meinung, dass Social-Media-Unternehmen proaktive Schritte unternehmen sollten, um Fake News zu entfernen, während 40 % sagen, dass KI-generierte Inhalte deutlich gekennzeichnet oder gekennzeichnet werden sollten.
- 45 % der jungen Menschen sind der Meinung, dass vertrauenswürdige Nachrichtenagenturen Inhalte speziell für sie erstellen sollten.
Unsere Empfehlungen
Um das digitale Wohlbefinden von Kindern zu unterstützen, müssen sowohl Social-Media-Unternehmen als auch Nachrichtenagenturen und die Regierung eine Rolle spielen.
Soziale Medien
Social-Media-Unternehmen müssen die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern, indem sie diese in das Plattformdesign integrieren und Funktionen einbauen, die Kindern aktiv dabei helfen, die angezeigten Informationen zu bewerten, zu hinterfragen und zu kontextualisieren.
Sie müssen ihre Plattformen außerdem von Grund auf sicher gestalten, unter anderem durch den Einbau von Funktionen, die Risiken proaktiv reduzieren und eine gesündere Informationsumgebung schaffen.
Nachrichtenagenturen
Etablierte Nachrichtenagenturen sollten auf den Plattformen, auf denen Kinder und Jugendliche auf Nachrichten zugreifen, genaue und altersgerechte Inhalte bereitstellen und Schulen und Familien bei der Entwicklung ihrer Medienkompetenz unterstützen.
Behörden
Die Regierung muss auf allen Plattformen eine umfassende Alterssicherung vorschreiben, um sicherzustellen, dass Kinder ein altersgerechtes Erlebnis erhalten.
Darüber hinaus muss es Schulen dabei unterstützen, jedem Kind in allen Schlüsselphasen Medienkompetenz zu vermitteln. Dazu gehört auch, Lehrkräfte mit den Ressourcen, dem Selbstvertrauen und dem Wissen auszustatten, um Medienkompetenz effektiv zu vermitteln.
Die Regierung sollte den Technologieminister mit der Koordinierung einer ressortübergreifenden Strategie zur Medienkompetenz beauftragen. Diese sollte eine Sensibilisierungskampagne beinhalten, die Eltern und Kinder dabei unterstützt, die Informationen, die sie online sehen, kritisch zu bewerten und so ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu erweitern.
Informiert oder überfordert?
Lesen Sie den vollständigen Bericht, um weitere Erkenntnisse und Empfehlungen zur besseren Förderung der Medienkompetenz von Kindern zu erfahren.
