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Die Bildschirmzeit steigt rasant an, während die Kontakte zur realen Welt bei britischen Kindern abnehmen.

Das Team von Internet Matters | 23rd März, 2026
Ein Teenager benutzt einen Computer.

Kinder und Jugendliche verbringen fast einen Tag pro Woche online, und fast die Hälfte von ihnen hat Schwierigkeiten, sich von der Online-Welt zu lösen. Sie fühlen sich in einem Kreislauf aus endlosem Scrollen gefangen und stellen die Bildschirmzeit über Bewegung, Schlaf oder soziale Kontakte in der realen Welt.  

Unser jährlicher Index des digitalen WohlbefindensDie im fünften Jahr in Folge stattfindende Veranstaltung enthüllt:

Die jährliche Umfrage unter britischen Kindern im Alter von 9 bis 16 Jahren und ihren Familien untersucht die Auswirkungen digitaler Technologien auf das körperliche, soziale, emotionale und entwicklungsbezogene Wohlbefinden der Kinder. Der Index hebt sowohl die positiven Auswirkungen des Internets und technischer Geräte auf Kinder und Familien hervor als auch Bereiche, die Anlass zur Sorge geben.  

Der heutige Bericht zeigt, dass immer mehr Kinder soziale Kontakte in der realen Welt ablehnen und stattdessen ihre Zeit online verbringen. Dies führt zu körperlichen, emotionalen und sozialen Belastungen: Fast ein Drittel der Kinder gibt an, dass sich viel Zeit im Internet negativ auf ihre Gesundheit auswirkt, und drei Fünftel verbringen bis spät in die Nacht Zeit mit digitalen Geräten.

Diese Verlagerung hin zu mehr Gerätenutzung auf Kosten realer Kontakte ist wahrscheinlich eine Folge der Gestaltung vieler Online-Plattformen. Funktionen wie personalisierte Algorithmen, unendliches Scrollen und Nutzungsserien zielen explizit darauf ab, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen und zu halten, wodurch ein Abschalten erschwert wird.

Weitere wichtige Erkenntnisse

Weitere wichtige Ergebnisse des Index 2026 sind: 

Empfehlungen für die Regierung 

Anfang dieses Monats startete die britische Regierung eine Konsultation zur Verbesserung der Online-Erfahrungen von Kindern. Zu den diskutierten Maßnahmen gehören mögliche Altersbeschränkungen für soziale Medien und andere Dienste wie Spiele-Websites und KI-Chatbots, Einschränkungen für suchterzeugende Designmerkmale und Funktionen sowie eine bessere Unterstützung für Eltern und Familien.  

Der Online Safety Act konzentriert sich auf die Einschränkung des Zugangs von Kindern zu schädlichen Inhalten. Wie diese Studie jedoch zeigt, sind zusätzliche Maßnahmen dringend erforderlich, um Kinder bei der Regulierung ihrer Online-Zeit zu unterstützen, und dies muss Priorität haben. 

Um das digitale Wohlbefinden von Kindern zu verbessern, muss die Regierung Folgendes tun: 

Um Eltern zu unterstützen, bieten wir praktische Hilfsmittel an. Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Kindersicherung Netzwerkübergreifend, geräteübergreifend, app-basiert und plattformübergreifend – individuell auf Alter, Interessen und Bedürfnisse Ihres Kindes zugeschnitten. Wir bieten außerdem gezielte Beratung, um Eltern dabei zu helfen, die Bildschirmzeit ihrer Kinder im Gleichgewicht zu halten und einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu fördern.

Rachel Huggins, CEO von Internet Matters, sagte in ihrer Antwort auf die Umfrage: 

„Kinder verbringen mehr Zeit online als je zuvor, und unsere Forschung zeigt, dass dies ein komplexes Bild für ihr Wohlbefinden zeichnet. Zwar kann die Online-Welt Kindern beim Lernen, Wachsen und der sozialen Interaktion helfen, doch der Anstieg negativer Erfahrungen ist ein besorgniserregender Trend.“ 

„Besonders besorgniserregend ist, dass viele Kinder nicht abschalten können – sie scrollen, schauen oder spielen weiter, selbst wenn es ihnen keinen Spaß mehr macht, und dass viele Gelegenheiten ablehnen, Zeit mit Freunden zu verbringen oder aktiv in der realen Welt zu sein. Dies spiegelt die Art und Weise wider, wie viele Plattformen darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit zu erregen und zu halten.“ 

„Wenn wir das digitale Wohlbefinden von Kindern verbessern wollen, müssen wir, während wir weiterhin gegen die Verbreitung schädlicher Inhalte vorgehen, auch die Gestaltung von Online-Plattformen überdenken, die Kinder länger online halten.“ 

Über die Autorin

Das Team von Internet Matters

Das Team von Internet Matters

Internet Matters unterstützt Eltern und Fachkräfte mit umfassenden Ressourcen und fachkundiger Anleitung, um ihnen dabei zu helfen, sich in der sich ständig verändernden Welt der Internetsicherheit für Kinder zurechtzufinden.

Eine Familie sitzt auf ihrem Sofa, hält verschiedene Geräte in der Hand und zu ihren Füßen sitzt ein Hund

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Der erste Schritt zur Online-Sicherheit Ihres Kindes besteht in der richtigen Anleitung. Mit dem „Digital Toolkit meiner Familie“ haben wir es Ihnen leicht gemacht.