Jenny erklärt, wie sie mithilfe von App-basierten Kindersicherungsfunktionen die Nutzung sozialer Medien auf den Handys und Tablets ihrer Töchter kontrolliert, um deren Konten privat zu halten und ihnen beim Heranwachsen sicherere Online-Gewohnheiten zu vermitteln.
Warum wir angefangen haben, App-Kindersicherungen zu verwenden
Jenny ist verheiratet und lebt in Essex, wo sie als Sozialarbeiterin arbeitet. Sie hat zwei Töchter im Alter von 12 und 17 Jahren.
Mit zwei Teenagern zu Hause, sagt Jenny, dass es sich manchmal wie eine steile Lernkurve anfühlt, mit der Online-Sicherheit Schritt zu halten – insbesondere, da sich Apps, Einstellungen und Kontrollmechanismen so schnell ändern.
Zum Beispiel bemerkte sie kürzlich neue elterliche Einstellungen bei YouTube, die es Familien ermöglichen, Funktionen wie YouTube Shorts zu deaktivieren.
„Wir überprüfen sie regelmäßig, weil ständig neue Funktionen hinzugefügt werden, und wir müssen sicherstellen, dass auch diese sicher sind“, erklärt Jenny.
Wie wir die Kindersicherung in Social-Media-Apps nutzen
Mit dem Älterwerden ihrer Töchter haben sich auch die von ihnen genutzten Apps, Spiele und Geräte verändert. Jenny betont, dass es ihnen in jeder Phase besonders wichtig ist, die Social-Media-Apps so sicher wie möglich einzurichten.
„Es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens, deshalb ist es wichtig, dass sie auf ihren Handys und Tablets geschützt sind“, sagt sie.
Jennys wichtigste Form des Online-Schutzes stammt von Apple Family Sharing, wodurch sie für jede ihrer Töchter auf all ihren Geräten individuelle Beschränkungen festlegen kann.
„Wir haben beispielsweise Zeitlimits und Bildschirmkontrollen über das Familienkonto eingerichtet, was bedeutet, dass sie für jeden Kauf unsere Erlaubnis benötigen“, erklärt sie.
Die Familie setzt außerdem tägliche Nutzungslimits für bestimmte Apps fest, sodass ihre Töchter nur eine Stunde am Tag Zugriff darauf haben.
Social-Media-Konten privat halten
Beide Mädchen nutzen Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel Facebook, Instagram, TikTok , Snapchat um mit Freunden zu chatten.
Jenny betont jedoch, dass private Konten unerlässlich seien.
„Ihre Accounts sind selbst für Leute, die sie nicht kennen, nicht auffindbar, und das gilt für alle ihre Social-Media-Accounts“, erklärt sie.
Dies hilft, zu verhindern, dass Fremde ihre Inhalte ansehen oder unerwünschte Nachrichten senden.
Während TikTok Jenny sagt, dass eine der wichtigsten Apps ist, die die Mädchen benutzen. Sie neigen dazu, ihre Videos privat zu halten und sie eher als Entwürfe zu speichern, anstatt sie öffentlich zu posten.
Kinder in die Regeln einbeziehen
Jenny sagt, dass eine der wichtigsten Lektionen, die sie gelernt hat, darin besteht, ihre Töchter schon frühzeitig in Gespräche über Online-Sicherheit einzubeziehen.
„Anfangs kann es schwierig sein, weil die Kinder das Gefühl haben, dass man sie ausspioniert und beobachtet, was sie ihren Freunden erzählen“, erklärt sie.
„Aber wenn man sich die Zeit nimmt, eine Beziehung aufzubauen und ihre Ansichten anzuhören, dann beginnen sie zu verstehen, dass es vor allem um Sicherheit geht.“
Offene Gespräche helfen ihren Töchtern zu verstehen, warum es Einschränkungen gibt, anstatt sie als Strafe zu sehen.
Warum regelmäßiges Überprüfen der Einstellungen wichtig ist
Da sich sowohl Kinder als auch Apps im Laufe der Zeit verändern, empfiehlt Jenny, Regeln und Einstellungen regelmäßig zu überprüfen.
„Es ist wichtig, die Regeln regelmäßig zu überprüfen, denn Kinder verändern sich, und Apps auch“, sagt sie.
„Im Zweifel solltest du auf dein Bauchgefühl hören.“
Jennys Top-Tipps für andere Eltern
- Führe regelmäßig offene Gespräche über soziale Medien.
- Überprüfen Sie die App-Einstellungen regelmäßig, da Plattformen aktualisiert werden.
- Stellen Sie sicher, dass die Konten Ihrer Kinder auf privat eingestellt sind.
- Beziehen Sie Kinder in Gespräche über Online-Sicherheit ein.
- Vertraue deinem Bauchgefühl, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt.