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Hassverbrechen auf Social Media werden härter bestraft

Bildnachweis: Eirik Solheim

Ab diesem Monat wird der Crown Prosecution Service (CPS) anhand seiner neuen Leitlinien entscheiden, ob eine Reihe von Hassverbrechen in sozialen Medien (z. B. Trolling) zur Strafverfolgung führen.

Diese neue Social-Media-Anleitung wird den Staatsanwälten helfen, klar zu machen, dass diejenigen, die andere zur Teilnahme an Online-Belästigungskampagnen ermutigen - bekannt als "virtuelles Mobbing" - Anklage wegen Ermutigung zu einer Straftat im Rahmen der Schweres Verbrechen Act 2007.

Welches Verhalten könnte als Verbrechen angesehen werden?

Beispiele für potenziell kriminelles Verhalten sind die Bereitstellung persönlicher Informationen, beispielsweise eine Privatadresse oder Bankdaten - eine Praxis, die als „Doxxing- oder einen abfälligen Hashtag erstellen, um die Belästigung von Opfern zu fördern.

Die Social Media Guidance, die durch eine öffentliche Konsultation informiert und von der Staatsanwaltschaft (DPP), Alison Saunders, unterzeichnet wurde, enthält auch neue Abschnitte zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen (VaWG), Hasskriminalität und schutzbedürftigen Opfern.

Die DPP sagte: „Social Media kann verwendet werden, um zu erziehen, zu unterhalten und aufzuklären, aber es gibt auch Menschen, die es nutzen, um zu schikanieren, einzuschüchtern und zu belästigen.

„Ignoranz ist keine Verteidigung und wahrgenommene Anonymität ist keine Flucht. Diejenigen, die diese Handlungen begehen oder andere dazu ermutigen, können und werden strafrechtlich verfolgt. “

Die neuen Leitlinien machen Staatsanwälte auch auf Cyber-fähige VaWG und Hassverbrechen aufmerksam. Dies kann das "Ködern", das Demütigen einer Person im Internet durch Kennzeichnung als sexuell promiskuitiv oder das Posten von "Photoshopping" -Bildern von Personen auf Social-Media-Plattformen umfassen.

Was sagt die Anleitung über Sexting aus?

Die Leitlinien enthalten Informationen für Staatsanwälte, die Fälle von „Sexting“ in Betracht ziehen, bei denen Bilder von unter 18-Jährigen aufgenommen wurden. Es wird darauf hingewiesen, dass es normalerweise nicht im öffentlichen Interesse liegt, die einvernehmliche Weitergabe eines Bildes zwischen zwei gleichaltrigen Kindern in einer Beziehung zu verfolgen.

Eine strafrechtliche Verfolgung kann jedoch in anderen Szenarien angebracht sein, beispielsweise bei Ausbeutung, Pflege oder Mobbing.

Was müssen Sie als Elternteil wissen?

Es ist wichtig, Ihr Kind auf die Konsequenzen seines Online-Handelns aufmerksam zu machen, insbesondere auf den Umgang mit Cybermobbing. Wir haben einige großartige Tipps in unserem Cyberbullying-Bereich Welche praktischen Schritte können Sie unternehmen, um Ihr Kind zu schützen?

Zusätzliche Informationen

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Bildnachweis: Eirik Solheim